Kanzlei Krüger.jpg
  
Steuertipp Dezember 2008
Wussten Sie schon, dass...

Arbeitgeber ab 2009 ihren Beschäftigten pro Jahr und Person bis zu 500 Euro steuerfrei für die Gesundheitsvorsorge zukommen lassen können? Mit dem Jahressteuergesetz 2009 sollen die Prävention und die betriebliche Gesundheitsförderung gestärkt werden. Leistungen des Arbeitgebers, die den allgemeinen Gesundheitszustand der Arbeitnehmer verbessern, sollen bis zu einem Betrag von 500 Euro grundsätzlich von der Steuer freigestellt werden. Hierzu zählen etwa Aufwendungen zur Vorbeugung und Reduzierung arbeitsbedingter Belastungen des Bewegungsapparats, für die gesundheitsgerechte betriebliche Gemeinschaftsverpflegung, zur Stressbewältigung am Arbeitsplatz oder im Kampf gegen Alkohol und Nikotin. Unter die Steuerbefreiung fallen auch Zuschüsse des Arbeitgebers an seine Arbeitnehmer, die diese für extern durchgeführten Maßnahmen aufwenden. Ausgenommen ist lediglich die Kostenübernahme bei Mitgliedsbeiträgen an Sportvereine und Fitnessstudios. Insgesamt dürfen die Leistungen, in erster Linie Sachleistungen, maximal 500 Euro im Kalenderjahr betragen. Liegt eine Präventionsleistung des Arbeitgebers unter 500 Euro im Jahr, muss in der Regel nicht mehr - wie bisher - streng geprüft werden, ob die Präventionsmaßnahme zum Arbeitslohn zählt oder nicht. Das Jahressteuergesetz ist vom Kabinett beschlossen worden und soll am 1. Januar 2009 in Kraft treten.
 

Hinweis

Die Information auf unserer Homepage sind allgemeiner Natur und nicht auf spezielle Situationen einer Einzelperson oder einer juristischen Person ausgerichtet. Obwohl wir uns bemühen, zuverlässige und aktuelle Informationen zu liefern, können wir nicht garantieren, dass diese Informationen so zutreffend sind wie zum Zeitpunkt ihres Eingangs oder dass sie auch in Zukunft so zutreffend sein werden. Die hier vorgetragenen Rechtsauffassungen und Hinweise erfolgen nicht im Rahmen eines Mandatsverhältnisses und begründen keinerlei Haftungsansprüche. Bitte beachten Sie, dass die auf diesen Internetseiten bereit gestellten Informationen in keinem Fall eine persönliche Beratung durch eine(n) Steuerberater/Steuerberaterin oder Rechtsanwalt/Rechtsanwältin ersetzen können.

Unsere Tipps haben im Zeitpunkt des Erscheinens Gültigkeit, bedürfen jedoch bei individueller Anwendung einer Beratung. Der Beratungsbedarf steigt, je größer der Zeitablauf nach dem Erscheinen des Tipps ist.


Uns bekannte Änderungen haben wir nachträglich in Klammern und roter Schrift beigefügt.
logos_1zeilig.jpg